Platzübersicht
Machen Sie sich vorab ein Bild von der ausgezeichneten Spielbarkeit unseres Golfplatzes, indem Sie sich die Platzübersicht vergrößert ansehen. Ihr größtes Handicap: die Schönheit des Rheins und der rings aufragenden Berge des Rheintals.
Ein leichter Draw über die richtungsweisende Stange eröffnetdem guten Spieler alle Möglichkeiten, das Grün mit demzweiten Schlag zu treffen. Aber auch weniger gute Spielerhaben die Möglichkeit, das Grün „in regulation“, also mit demdritten Schlag zu treffen. Gefährlich ist jedoch die Ausgrenze,die links neben der Spielbahn verläuft.
Für den Schlag aufs Grün muss der Spieler eine Bergablage inKauf nehmen. Die Fairwaybunker kommen ab einer gewissenSpielstärke nicht mehr ins Spiel, dafür jedoch einer der beidenGrünbunker rechts oder links des Grüns. Das tieferliegendeGrün ist mit 19 m nicht sehr breit, mit 36 m jedoch sehr lang,so dass verschiedene Fahnenpositionen leicht ein bis zweiEisen mehr oder weniger abverlangen können.
Das schwierigste Loch des Platzes. Der Drive muss hier inmitteneiner Apfelbaumplantage platziert werden, ansonsten istes fast unmöglich, einen Schlag zum Grün auszuführen. Auchhier verläuft links der Spielbahn die Ausgrenze, die jedochrelativ selten ins Spiel kommt, weil ein breiter Roughstreifenzwischen Fairway und Grenze liegt. Der zweite Schlag mussbergauf gespielt werden. Dabei gilt es, einen Fairwaybunkerund zwei Grünbunker aus dem Spiel zu lassen. Das terrassenförmigeGrün lässt Variationen bei den Pin Positions zu.
Das schwierigste Par 3 des Platzes. Es erfordert vom Spielereinen Teeschlag mit einem kurzen Holz oder einem langenEisen auf ein recht schmales, leicht erhöhtes onduliertes Grün.Vom Abschlag aus muss eine Schlucht mit Sonnenblumen undeinem kleinen See überwunden werden.
Der ca. 60 m breite Graben bereitet insbesondere Anfängerngroße Probleme, ein kleiner Grünbunker rechts vor und einweiterer links neben dem Grün können als zusätzlichesHindernis ins Spiel kommen.
Dieses Dogleg nach links erfordert vom Spieler einen sehrpräzisen Abschlag über den Apfelbaum, der sich mitten aufder Spielbahn befindet. Die auf der linken Seite befindlicheAusgrenze und die dort stehenden hohen Bäume machendas Abkürzen des Doglegs zur Gefahr. Nur die besten Spielerwerden ihren Abschlag vor dem Grün platzieren. Aber auchmit einem gelungenen normalen ersten Abschlag ist das Grünohne Probleme mit dem zweiten Schlag zu erreichen. Hatman jedoch den Abschlag versiebt, so verliert man unweigerlicheinen Schlag. Das Grün zeichnet sich durch seine waagerechteForm und die damit verbundene kurze Landezone aus.Die Ausgrenzen links und dahinter sowie zwei Grünbunkerdavor und dahinter verlangen einen präzisen Annäherungsschlag,der in der Regel mit einem kurzen Eisen gespielt wird.
Dieses Dogleg nach rechts kann mit einem Drive über dieEcke von einem guten Spieler stark verkürzt werden. DerSpieler muss dabei eine Reihe von Apfelbäumen, einenRoughstreifen sowie einige Bunker auf der rechten Seiteüberwinden und hat dann nur noch einen Pitch in das ca.50 m lange, von Bunkern verteidigte Grün. Für wenigergute Spieler empfiehlt es sich, mit einem mittleren bislangen Eisen einen Schlag auf dem Fairway vorzulegenund dann mit dem zweiten oder dritten Schlag das Grünanzuspielen.
Eines der spektakulärsten Löcher des Platzes, das die meistenAnfänger vor Respekt erblassen lässt. Es gilt, einen Grabenvon ca. 130 m zu überwinden. Hat er die Schlucht mit demersten Schlag nicht geschafft, so kann er von der Dropzoneneben dem Damenabschlag Gebrauch machen, von wo esnur ca. 80 m bedarf, um die Schlucht zu überwinden. Hat erdann einen Schlag auf dem leicht nach links hängenden Fairwayplatziert, bleibt noch ein Schlag mit einem mittleren oderlangen Eisen um eines der schwierigsten Grüns des Platzesanzuspielen. Es ist sehr stark onduliert und nach allen Seitenmehr oder weniger leicht abfallend, so dass aus einem EinoderZweiputt leicht auch einmal mehr werden kann.
Der Drive an diesem ansteigenden Dogleg nach rechts wirdvon guten Spielern über eine Roughlippe ca. 160 m weitauf den Fairway geschlagen. Weniger gute Spieler spielenzunächst den Abschlag gerade auf den Fairway, um dann mitzwei weiteren Schlägen auf dem sicheren Weg das Grün zuerreichen. Das Grün selbst ist recht groß und hat einige gefährlicheWellen aufzuweisen, so dass ein Ein- oder Zweiputtnicht gesichert ist. Geschützt ist es von einem großen Bunkerlinks und einem ebenso großen Bunker im hinteren Bereich.
Das leichteste Loch auf den ersten Neun. Das gut mit Bunkernverteidigte Grün ist leicht ansteigend und mit einer leichtenWelle in der Mitte versehen. Je nach Windrichtung und Fahnenpositionkann der Spieler zwischen einem Eisen 7 und einemHolz wählen. Vermeiden sollte man einen kleinen Pottbunkerauf der linken Seite und einem großen Grünbunker an derrechten Seite des Grüns. Ein großer Grünbunker hinter demGrün kommt sehr selten ins Spiel.
Gelingt der Abschlag durch eine kleine Baumreihe und einePlatzierung des Balls auf dem recht stark abfallenden Tal –Longhitter spielen in die ca. 200 m entfernte Senke – stehendem Spieler alle Möglichkeiten offen, den zweiten Schlag füreinen Angriff aufs Grün vorzubereiten. Dabei ist eine Baumreihezu durch- bzw. überspielen, die die Spielbahn in zweiHälften teilt. Wenn er seinen Drive in den Lücken der Baumreihenplatziert, hat er die Möglichkeit, das Grün mit demzweiten Schlag zu erreichen. Dieses mit 40 m sehr großeGrün wird nur durch einen kleinen Pottbunker auf der linkenSeite geschützt. Da es jedoch höher liegt und somit die genaueFahnenposition sehr schwer einzuschätzen ist, zusätzlichnoch eine Grünwelle je nach Fahnenposition ins Spiel kommt,bietet es genügend Schwierigkeiten. Ein Wasserhindernisca. 70 m links vor dem Grün kommt nur selten ins Spiel.
Von einem hoch gelegenen Abschlag ist der Drive rechts aneinem kleinen Wasserhindernis vorbei zu platzieren. Danachbenötigt man nur noch ein mittleres bis kurzes Eisen, um denBall dann auf dem sehr schwer zu puttenden, 41 m langenGrün zu platzieren. Eine sehr schwer zu spielende Welle ist jenach Fahnenposition in den Putt einzuplanen.
Ein sehr spektakuläres Loch. Beim Abschlag gilt es zu vermeiden,den Ball in den großen Fairwaybunker zu spielen. lst diesgelungen, kann der gute Spieler das Grün mit dem zweitenSchlag angreifen. Hierbei muss er einen großen Teich überspielen.Gelingt es ihm nicht, den Ball zum Liegen zu bringen,besteht die Gefahr, dass er in einen der Grünbunker rollt.Weniger gute Spieler versuchen den Ball mit dem zweitenSchlag auf dem Fairway links neben dem Wasserhindernis zuplatzieren, um dann mit dem dritten Schlag das Grün anzuspielen.Auch dieses fast quadratische Grün weist eine großeWelle im linken Bereich und abfallende Ränder im hinterenund seitlichen Teil auf, so dass zusätzliche Schwierigkeitenbeim Putten entstehen können.
Das längste Loch des Platzes und eines der längsten Löcherin Rheinland Pfalz. Hier gilt es den Abschlag zwischen zweikleinen auf der linken und einem großen Fairwaybunker aufder rechten Seite zu platzieren. Auf der linken Seite entlangder Spielbahn lauert eine Ausgrenze. Mit dem zweiten Schlagkann man ruhig nochmals in die „Vollen“ greifen. Auch hierlauern im Landebereich wieder zwei Fairwaybunker. GuteSpieler können nun mit dem dritten Schlag die Fahne angreifen.Das Grün ist hervorragend durch Bunker geschützt, sodass es sich empfiehlt, den Schlag „carry“ auf das 33 m langeund 16 m breite Grün zu schlagen.
Der Fade ist die ideale Lösung auf diesem nach links abfallendenDogleg nach rechts. Der Fairway Bunker und das teilweiserecht hohe Rough auf der rechten Seite der Spielbahn sind dieeinzigen Gefahren beim Drive. Ein mittleres bis langes Eisenaufs Grün erschließt dem Spieler alle Möglichkeiten. Vor demGrün links und rechts neben dem Grün warten aber noch zweiBunker, die öfter als manchem lieb ins Spiel kommen. BeimPutten gilt es, die Konzentration zu behalten, denn es bestehthier zum ersten Mal die Gefahr, durch den traumhaften Blickauf die große Rheinschleife abgelenkt zu werden.
Dieses Loch ist charakteristisch durch sein mit 40 m sehrlanges, nierenförmiges Grün. Der Eingang ist nur ca. 10 mbreit und durch zwei Grünbunker geschützt. Landet derAbschlag mit einem mittleren bis langen Eisen nicht aufdem Grün, kann es für den Spieler schon recht problematischwerden, denn die Umfelder des Grüns sind recht hügeligund zur Ausgrenze abfallend. Liegt der Ball im Bunker, sollteman sich glücklich schätzen, dass nichts Unangenehmerespassiert ist.
Ein absolutes Monsterloch. Das längste Par 4 des Platzes.Man muss schon zwei gewaltige Schüsse loslassen, willman das Grün „in regulation“ erreichen. Die Spielbahn istrelativ breit und verläuft zum Grün hin leicht ansteigend.Das Fairway hängt sehr stark nach links zur Ausgrenze,rechts lauert ein breiter Roughstreifen. Außerdem hatman hier sehr oft mit starkem Wind aus dem Rheintal zurechnen. Eine zusätzliche Schwierigkeit kommt ins Spiel,wenn die Fahne auf dem hinteren Teil des Grüns steht,da noch eine Welle zu überwinden ist.
Das leichteste Loch des Platzes. Bevor man es jetzt in Angriffnimmt, sollte man sich einen Augenblick Zeit nehmen undeinen der schönsten Ausblicke ins Rheintal genießen. Einrecht breites Grün ermöglicht dem Spieler mit einem mittlerenbis langen Eisen vom erhöhten Abschlag ein gutes Anspielender Fahne. Das Grün ist auf der linken und hinteren Seitedurch Bunker geschützt.
Das zweitschwerste Loch des Platzes. Longhitter könnendieses Dogleg nach links abkürzen. Um dem relativ großenRisiko eines verlorenen Balles aus dem Weg zu gehen, kannman den Ball auch auf dem Fairway halten, um dann miteinem mittleren bis langen Eisen dieses einzigartige Grünanzugreifen. Es ist die Krönung des deutschen Golfplatzbaus.Es ist kleeblattförmig gehalten und erstreckt sich über dreiEtagen. Es ist nicht gerade ein Hochgenuss, wenn die Fahnesich auf einer anderen Stufe befindet, als der Ball liegt. Aberdamit noch nicht genug: Das Grün ist durch zwei strategischangelegte Bunker recht gut geschützt, so dass der Eingangsehr schmal und nur wenige Meter breit ist. Ein Wasserhindernisrechts vor dem Grün kommt eher selten ins Spiel.
An diesem Abschlag wartet nur links eine Ausgrenze aufverunglückte Drives. Die Steigung inmitten der Spielbahn unddas nicht einzusehende Grün machen es sehr schwierig, dasGrün mit dem zweiten Schlag zu treffen und sich somit eineEagle Chance zu erarbeiten. So wartet auf den zweiten Schlagin der Regel ein riesiger, ca. 50 m langer Bunker, der das18. Fairway von Spielbahn 1 trennt. Ein guter Pitch aufs Grünermöglicht dem Spieler eine realistische Birdie Chance. EinBunker vorne links, ein weiterer links dahinter und ein großerrechts, der sich bis hinter das Grün zieht sowie die Ausgrenzehinter dem Grün bestrafen Ungenauigkeiten bei der Annäherung.
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