Geschichte
Die Geschichte der heutigen Anlage reicht bis ins Mittelalter zurück. Kaiser Friedrich I., genannt Barbarossa, bestätigte in einer Urkunde vom 15. April 1157 die Gründung eines Klosters auf dem Jakobsberg.
Um 1450 wurde die Klostergemeinschaft jedoch aufgegeben. Mehrere Versuche das Klosterleben wieder aufzunehmen, scheiterten an den harten Lebens- und Arbeitsbedingungen. Zeitzeugen des 15./ 16. Jahrhunderts berichteten von der "Einöde des Ortes", von der Bedrohung durch Räuber, und sie beklagten, dass man hier - fernab von Menschen - kein "missionarisches Ideal" verwirklichen könne.
1650 wurde das Anwesen an die Koblenzer Jesuiten verkauft und es gelangte 1773 in den Besitz des Gymnasiums von Koblenz. Der Pächter des nunmehr rein landwirtschaftlich genutzten Gutes, Ferdinand Sommer, kaufte 1891 den Jakobsberger Gutshof, der sich seit dieser Zeit in Privatbesitz befindet. Die älteste erhaltene Fotografie von 1896 zeigt das frühere Klostergut noch in gutem baulichen Zustand und als intakten landwirtschaftlichen Betrieb. Doch in den nachfolgenden Jahren zerfiel der Hof mehr und mehr.
Die Wende trat 1960 ein. Dr. Hans Riegel, Unternehmer aus Bonn, kam, sah und kaufte. Unter Wahrung der architektonischen Eigenart der alten Hofanlage entwickelte er eine der größten und schönsten Hotelanlagen am Rhein.
Der italienische Bildhauer Professor Benetton, damals Dozent an den Universitäten Mailand und Venedig, steuerte mit Ideen und Kunstwerken zur Umgestaltung der Anlage bei, bis hin zur Ausstattung der alten Kapelle. Es entstanden mit den neuen Hotelflügeln auch vielfältige Sport- und Spielflächen und später die Golfanlage in landschaftlich einmaliger Lage.
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